Wednesday, August 22, 2012

Meinungsumfrage

Liebe Leser,

dieser Post richtet sich an euch und ist mehr für mich selbst:-)
Zuerst dachte ich, ich mache eine automatische Umfrage, wo man zu bestimmten Themen abstimmen kann. Aber dann dachte ich, es wäre zu einseitig.
Deswegen habe ich mich entschieden, es so stehen zu lassen.
Ich möchte gerne wissen welche Themen und Abschnitte meines Bloges für euch interessant und wichtig sind, damit ich mein Blog besser ausrichten kann und andererseits unnötige Zeitinvestition in die Themen, die nicht interessant sind vermeiden kann..
Was könnte ich  noch hinzufügen? Was ist überflüssig? Welche Themen könnten behandelt werden?Was findet ihr gut und was weniger gut? usw.
Ich freue mich auf eure Meinungen.

Tuesday, August 21, 2012

Das Spiel mit den Streifen

Vor einem Jahr schickte mir meine Freundin diese wunderbare, weiche Viscose, die sich wie BW anfühlt. Der Stoff hat eine kühlende Eigenschaften. Sie hat mich gebeten ihr ein Sommerkleid zu nähen, damit sie es bei +38°C im Schatten in Kasachstan im Sommer tragen kann.


Для русскоязычных: информация этого постинга содержится у меня в теме на сезоне.

Nachdem sie mir den Stoff schickte, bat sie mich ein bisschen mit den Streifen "zu spielen".Das sollte heißen,  dass ich sie so anordnen sollte, dass nicht alles in eine Richtung verläuft.
Das war keine leichte Aufgabe und ich glaube, dass ohr dass ihr das garnicht so bewusst war, weil die Streifen nicht symetrisch sind. D.h. zum Beispiel, dass links vom schwarzen Streifen nicht unbedingt blau sein muss- das kann genau so gut ein beige farbener Streifen sein. Es war auch schwierig, weil ich nur begrenzt Stoff hatte. Nach 2h Zuschnitt hatte ich alles.

Das Schnittmuster ist Butterick B5181.


Allerdings war ihr der Ausschnitt zu offenherzig, weshalb sie mir ein Dreieck dazwischen gemacht haz.
Ich hätte lieber ein  paar  Überbrückungstreifen aus dem Stoff mit den Perlen drauf gemacht, um die beiden Vorderteile zu verbinden und etwas zu kaschieren.
Die Innenseite des Oberteils ist mit Venezia gefüttert.
Detailsfoto habe ich nicht gemacht-hatte keine Lust dazu...






Friday, August 17, 2012

Analyse und die Lösung

Die Analyse wird gleich so ziemlich umfangreich sein.
Ich muss sagen,ich habe grossartige Hilfe gehabt! Ich finde es toll, dass ein Fall für die Tonne das Potenzial eines internationalen Projektes haben kann!:-)))
So könnte die Lösung aussehen


Und nun zum Problem in der Wurzel.
Zitat einer russischen Meisterin, die sich besser als irgendjemand mit Konstruktionen auskennt, inbesonderen aus unterschiedlichen Epochen, Das  grade Kleid aus den 60-er ist eine komplexe Konstruktion und nicht ein banaler grader Schnitt ohne Abnäher, wie die Burda  zusammengeschustert hat.
Auch wenn man das nicht sieht, die Konstruktionen haben sehr viel Aufmerksamkeit den Linien der Silhouette gewidmet, damit das Kleid den Körper umschmiegt. Für die Betrachter ist das ein gewönliches Kleid ohne Schnick Schnack.

Betrachten wir  die  Techniken der Designer der 60-er und gucken, was passiert.


1. Französische Abnäher (im deutschen ist mir  Begriff unbekannt) wollen  von alleine entstehen- man sieht es auf dem Bild (schräge Züge zur der Hüfte). Wenn man die französische  Abnäher  macht, kommt die Silhouette A näher an den Körper und betont leicht die Brust

 
2. Die A-Line Silhouette wird meistens mit Kopfbedeckung als i-Tüfpelchen beendet.



3. Die Gesamtfläche des Kleides wird visuell dadurch verkürzt, dass die Satin-Streifen angebracht sind.
Der Sack-Effekt wird dadurch desavouiert.


4. Modell von Burda hat zu lange Ärmel, die die leichte A-Line-Silhoette zu einem Viereck beschweren.
Sobald man die Ärmel kürzt entsteht wieder die Leichtigkeit.

Eine Möglichkeit  den Sack-Effekt zu vermeiden wäre Scallop-Saum.


Um die Farbe etwas Ernsthaftigkeit zu nehmen, mit einer Stickerei/ Spitze zu kombinieren/garnieren


















5. Auch ganz wichtiger Punkt- die gut sitzende A-Line ist i Rückemn niemals grade. und auch nciht nur seitlich ausgestellt. Hier ist sogar meinem sehr änliches Modell!


Als Experiment können wir ein Beispiel eines Schnittes aus den 60-er nehmen.

Sehr leichte A-Silhouette. Die Spitze mit der Kopfbedeckung betont.
Die Schulter sind visuell mit dem Schwarz verschmällert. Ärmel=0.
Alles wirkt leicht und dynamisch.

Nun versuchen wir es zu drehen. Ändern wir schwarz auf rot, nehmen die Mütze ab, fügen die Ärmel hinzu..


Ergebnis. Die A-Silhouette ist verschwunden und die Frau hat sich in ein  großen Sack verwandelt.
Das Gefühl der Schwere ist da und die Dame wiegt 10 kg mehr..

Nur den Halsausshcnitt zu vergrössern- bringt nicht wirklich eine Änderung mit sich.


 Auch die Begradigung der seitlichen Silhouette bringt keine Verbesserung.


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Nach dieser Analyse habe ich mich an die Arbeit gemacht.
Ich weiß nicht ob ich  noch ausreichend Weite habe , um mir die französische Abnäher  zu machen... das wird das einzige Problem bei dem Ganzen sein. Die Ärmel werden deutlich kürzer. Für welchen Ausschnitt ich mich dann entscheide- weiß ich noch nicht,vermutlich für den eckigen.


Die Applikation und Saumdekoration  kann ich mit Soutache machen.

Wednesday, August 15, 2012

Ein Teil für die Tonne

Irgendwann ist immer das erste Mal...
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Ein russischer Komiker sagte: alle sagen, dass man das Fertige nehmen soll,aber ich habe mir es nähen lassen. und der Schneider ist wie ein Pilot-wenn er sich irrt, bin ich tot!
Als meine Meisterin jedenfalls den Stoff sah, sagte sie: "AUF GAR KEINEN FALL!" Aber ich wollte auf sie nicht hören. Ich wollte ein Panama-Stewardess-Kleid, ein Spitzenkleid..
Das Modell kommt aus Burda easy 01/2012_4B





Von allen Spitzenfarben  schien mir diese am meisten in den Alltatg reinzupassen. Die Meisterin hat aber darin was Festliches, gar Hochzeitliches gesehen. Aber die Farbe ist meiner Meinung nach nicht das Problem. Ich kann genau so wie Kate fast alle farben tragen, bloß kein lachs und orange. Das Modell ist das Problem, nicht die Farbe.
Bloß nicht den Fehler machen und nach dem Titelbild über das Kleid urteilen!
Das Kleid sieht nur von der Seite gut aus. Aber ich kann doch nicht die ganze zeit seitwärts laufen, damit ich gut aussehe.
Hier sind die Bilder von der Seite.


Und so sehe ich aus frontal und von hinten. Wobei das schon die besten Bilder sind.



Allerdings ist das Kleid ein Teil für die Tonne... Wenn ich mich drin nicht schön und wohl fühle, erfüllt das Kleid seine Funktion nicht.

Ein paar Verarbeitungsdetails gibts auch:













Interessante These: die Silhouette nur für flachbrüstige und taillenlose Frauen...?
Beispiel. Nah zu identische Silhouette:

















Weitere Varianten:
- Gürtel
ich halte es persönlich für absolut unvorteilhaft ,weder für das Modell an sich noch für mich persönlich
Beispiele von der Galerie der russischen Burda


dabei links und rechts die gleiche Version wie bei mir.
-auf die Ärmel verzichten
- und meiner Meinung nach die beste Idee überhaupt- Aus dem Kleid einen Top machen.
Die habe ich aber auch im Überfluß..


Es kamen  von den Russinen noch Vorschläge mit einer anderen Farbe zu mischen wie z.b. so

oder dass man daraus eine grade Silhouette raus macht, oder gar Etui. Gute Idee! Allerdings, alles weit weg vom Ursprung und  dem "weck "alltagstauglich"