Aber wenn man diesen erst einmal gesehen hat, ändert man seine Meinung schnell.
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Zuerst zur Hose:
Das ist einer der besten Slouchy-Schnitte überhaupt. Und das behaupte ich nicht einfach so. Genau genommen an mir und meiner leichten Birnen-Figur ist das die 4. Version dieses Schnittes, die ohne jegliche Anpassung genäht worden ist. Sogar eine Frau aus meinem Kurs mit einer sehr ausgeprägten Birne brauchte kaum Anpassung. Lob an die Schnittdirectrice der Burda!
Der Schnitt Burda 6938
Der Stoff: 100% Viscose, einer der fester und nicht dehnbar in der Schussrichtung ist.
Als ich den Stoff sah, wusste ich sofort, dass daraus eine Slouchy werden muss.
Im letzten Sommer zugeschnitten, der Sommer blieb aus, der Zuschnitt wanderte in den Schuhkarton (meine Art Projekte aufzubewahren, im Karton ist alles, was zum Projekt gehört, komplett zusammen gepackt).
Details:
3 Tunnel, oben und unten Gummiband, in der Mitte Satinband
Versteckte Nahttaschen
Als die Hose fertig war, fand ich, dass sie meine schlanken Knöchel betonen sollte, und veränderte die Hose nachträglich, indem ich das Gummiband in den Saum reinzog.
Zum Vergleich sind die Fotos nebeneinander mit vorher-nachher.
Nun braucht die Hose auch ein Oberteil.
da fiel mir spontan ein, dass ich einen wunderbaren Triton bei der gleicher Stickdesignerin vom russischen Stickforum von der Schildkröte gesehen habe.
Und was passt dazu perfekt? Das Shirt Selja von Named.
Allerdings, wenn man nach dem Originalschnitt näht, ist das Shirt viel zu lang und man bekommt nie die gleiche Silhouette wie auf dem Foto :-)
Ich habe den Schnitt deutlich kürzer gemacht und den Schlitz auch höher angesetzt.
Genäht mit Kettelnaht und Cover, nur um den Schlitz herum mit der Nähmaschine.
Der Stoff ist labberiger Viscose-Jersey aus alten Vorräten.
Ich zeige das hier zwar zum ersten Mal, trage aber schon seit Ende Juni:-)



























































