Friday, October 6, 2017

Es werde Licht! Absolut empfehlenswertes Werkzeug

Nichts ist so wertvoll wie unsere Gesundheit und vor allem unser Augenlicht.

Mit diesem Post möchte ich euch allen auf ein Zusatzwerkzeug aufmerksam machen.
Das ist mobiles LED-Nählicht mit sehr angenehmen weißem Licht.
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Das Nählicht ist eine kleine LED-Lampe, die mit einer flexiblen Halterung an einen Magnet-Schalter befestigt ist.
 Im Detail sieht sie so aus:
Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Meine hat 20 LED's. Obwohl sie auch jetzt schon sehr hell ist, würde ich am liebsten sogar zu einer 30 LED's greifen.

Ich möchte hier  den Unterschied mit Zusatz-LED's und ohne Zusatz-LED's an meiner Bernina beim Tageslicht zeigen.
Dabei hat sie ja schon halbwegs gutes Licht.Das original Licht ist beim Tageslicht kaum wahrnehmbar.
Ihr könnt euch vorstellen, wie hell das LED-Zusatzlicht zu Abend ist.

Die LED- Nählampe kann man bei ebay oder von einem Händler kaufen.
Bei ebay ist es zwar sehr günstig, ABER ACHTUNG!
Entweder haben die angebotenen Lampen keinen Stecker  (das sieht dann so aus)
oder sie haben einen Stecker,der aber nicht für EU-Steckdosen passt.
Wenn ein Handwerker im Haus ist, ist das kein Problem. Man kann einfach selbst an einen Stecker anschliessen.

Alternativ kann man dieser Art LED-Nählampen bei einigen Nähmaschinenzubehör-Läden im Internet kaufen. Kosten liegen dann so ca. bei 25€.

Meine Lampe wird oben an der Metallabdeckung magnetisch befestigt. Es ist stabil genug.
Wenn jemand aber eine komplett aus Plastik gefertigte Nähmaschine hat, der kann zu den gewöhnlichen Befestigungsmitteln greifen wie hier gezeigt.
 Schont eure Augen!

Tuesday, October 3, 2017

Majestaetisch

Ende September gab es in unserer Familie einen Anlass, um festliche Kleidung zu tragen.
Obwohl meine Mama das wußte, entschied sie sich erst 1,5 Monate vor dem Termin, dass sie etwas Besonderes von mir genäht bekommen möchte. So entstanden ein Jackett und zwei verschiedene Hosen innerhalb von  dieser Frist. Die eine Hose und das Jackett sind Massanfertigung nach der eigenen Konstruktion, die andere Hose ist aus Patrones.

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Im Grunde genommen, bevor ich losgelegt habe, hatte ich schon sehr klare Vorstellung wie es fertig aussehen sollte. Es betraf sowohl die Farbe als auch Gesamtoutfit.
Das Modell für das Jackett hatte ich mir so in etwa vorgestellt.
Als Basis nutzte ich das Modell aus dem Video von Frau Paukshte (video 1, video 2).
Vieles von ihr ist schon ins Englische übersetzt worden (dafür schaut ihr bei youtube nach Paukshte Fashion)
Allerdings ist es bei ihr als angeschnittener Ärmel und bei mir Raglan vorne und hinten.

 Den majestätischen Kragen habe ich, glaube ich, nach Müller konstruiert.
 
 Aber auch bei Paukshte auf english gibt es eine änliche Konstruktion, hier.
Die Probe wurde aus Nessel  angefertigt.
So sieht die Schnittabwandlung aus. KEIN extra-Schnitt für Raglan! Alles ist auf einem Basisschnitt abgewandelt worden.
Bevor man teure Spitze kauft, sollte man die Stoffmenge richtig ermitteln.
So breitete ich die Schnittteile auf dem Boden aus, um genauer nachzumessen.
Anschliessend wurden 2m Viscose-Rips, 2m BW-Spitze und 1m Ponge-Seide gekauft.

Da man nicht richtig weiß, wie warm im September seien wird, wollte ich das Jackett nicht füttern.
Ohne Futter muß die linke Seite nicht weniger schön aussehen. Die Pongeseide diente mir als schöne Einfassung der Nahtzugaben. Darauf habe ich eine ganze Woche verwendet. Leider bei der doppellagigen Verarbeitung der Nahtzugaben rutschte die Ponge so stark, dass ich sie immer vorher heften musste. D.h. jede Einfassung  mußte erst von Hand geheftet werden und zwar ein mal die eine Seite und ein mal die andere Seite der Einfassung.
Und hier ist die linke Seite:-)

Die Knöpfe passen zufällig exakt mit dem Hämatit-Schmuck überein.
So viel zum Jackett.
Ich war zum Schluß so erschöpft, dass ich von der Hose(n) kaum etwas fotografiert habe.
Die Hose ist nur im Detail fotografiert worden.

Tuesday, August 15, 2017

Entstehungsprozess einer Bluse nach Maß

Diesmal kann ich etwas mehr von der Entstehung zeigen, wie eine Bluse geboren wird .

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Diese Bluse ist nach dem gewöhnlichem Basisschnitt konstruiert. In meinem Fall ist es nach dem 10-Maße-System. Hier könnt ihr die Basis sehen.
Ich wollte eine Schnittabwandlung ausprobieren, die bei großem Busen empfohlen wird, um einerseits einen "Schlankmach-Effekt" hervorzurufen und andererseits, die Länge des Brustabnähers zu reduzieren.
Ein Teil des Abnähers geht in eine Teilungsnaht über und der restliche Teil geht zur Brustspitze.
Der Kragen wird zwar auf dem Schnitt modelliert, später aber wird er abgeschnitten.
Auch die Schulterabnäher habe ich zum Hals verlegt, um eine bessere Passform beim runden Rücken  zu erzielen.
Die erste Anprobe:

Bevor die Teile zugeschnitten werden, sollte die Bluse bestickt werden.
 
Nachdem die Bluse halb zusammen genäht war, mußte ich feststellen, dass die Stickerei einseitig viel zu wenig war. Es verlangt nach Fortsetzung.
Als nächste beginnt die Suche nach dem richtigen Muster und Lage  der zweiten Stickerei.
Damit ich eine schöne Belegkante bekomme, habe ich erst Gewebeeinlage mit dem Beleg rechts auf rechts zusammen genäht, dann umgedreht, geheftet und dann erst  gebügelt.
Auf diese Weise bekommt man einen schönen sauberen Abschnitt.

Um bessere Passform beim runden Rücken zu gewährleisten, hab ich den Schulterabnäher zum Hals verlegt. Es ist auch optisch schöner.
Halsausschnitt ist nach dem Trend etwas eckig rausgeschnitten.