In diesem Beispiel handelt es sich um ein Satin-Schrägband. Man kann sowohl ein vorgefalztes als auch nicht vorgefalztes Band nehmen. In meinem Beispiel ist es ein vorgefalztes Band.
Wenn jemand weißt ,wie das nähtechnisch korrekt auf deutsch heißt, bitte ich euch darum, mich zu korrigieren!
1. Die Nahtlinie vom Beleg, wo später das Futter angenäht wird, muss exakt bestimmt werden.
Normalerweise zeichne ich sie mit einem wasserlöslichem Stift ein und nähe mit ganz großen geraden Stichen entlang,die ich dann später entferne. Das Band wird mit einer Falzkante rechts auf rechts exakt hinter die gesteppten Linie festgesteckt.
2. Das Band wird jetzt exakt nach den Nadeln angesteppt.
3. Das Band muss jetzt von rechts in Richtung Nahtzugabe gebügelt werden.
4. Die Nahtzugabe auf das gewünschte fertige Maß zurückschneiden.
5. Das Band um die Nahtzugabe schlagen und feststecken.
6. Das gesteckte Band (ich mache es ohne Stecknadeln, deswegen fehlen sie im Bild) festheften.
Das ist notwendig, weil wir im nächsten Schritt wieder mit Stecknadeln arbeiten.
8.Im Schatten der Naht feststeppen. Die Nahtzugaben liegen in Richtung Beleg. Man steppt durch alle Schichten. Hier zeige ich es mit Hohlsaumfuß. Ich selbst nähe es mit Standardfüßchen.
9. Das fertige Ergebnis von beiden Seiten:
Wie Ihr seht, es ist überhaupt nicht kompliziert, aber effektvoll!
schönes Ergebnis und gut erklärt, danke
ReplyDeletelg
monika
danke:-)
Deletewunderschön!
ReplyDeleteich liebe diese kleine, pefekten details so sehr ♥
lg, andrea
:-))ich auch. aber man soll damit auch nicht übertreiben:-)
DeleteKnifflige Sache , so unterfüttern . ast Du aber super gezeigt . Gefällt mir richtig gut . Klasse
ReplyDeleteLG heidi
es sihet vielelicht nach viel arbeit, aber wenn man es macht, stellt man shcnell fest- so viel arbeit ist es gar nicht:-)
DeleteVielen Dank für das tolle Tutorial!
ReplyDeleteIch schaue immer wieder gerne auf deinem Blog nach, um mich zu vergewissern, wie manche Dinge fachlich richtig genäht werden.
Ich habe gerade meine erste Bluse genäht und dein Blog war mir eine große Hilfe. ;-)
Liebe Grüße
Hallo Julia,
ReplyDeleteich bin gerade auf Dein Blog gestoßen. Das sieht toll aus!
Hast Du den Saumbeleg auch eingefasst und sehe ich das richtig, dass bei der Methode die Wendeöffnung entfällt? Demnach müsste man die Ärmelsäume auch einfassen? Fragen über Fragen... ;-)
LG
Annemarie
Hallo Annemarie:-) und danke schön.
Deleteich habe sonst nichts mehr eingefasst. die säume sind komplett und am schlitz des mantels nur teilweise mit dem futter verstürzt.. das einfassen mit schrägband geht einmal drum herum ,angegafen am saum nach oebn über den nacken und endet wieder am saum. die belege werden mit dem saumbeleg verstürzt.
mein mantel ist auf die sehr änliche weise wie diese hier genäht.
http://club.season.ru/index.php?s=&showtopic=13916&view=findpost&p=929381
Ich denke bei dir kann ich vieles lernen, danke schön :-)
ReplyDeleteLG Mialy
very informative post for me as I am always looking for new content that can help me and my knowledge grow better.
ReplyDeleteDas ist mal eine nette Alternative zu den Paspeln.
ReplyDeleteGuck mal hier:
http://uniquedesignerpatterns.blogspot.de/2007/12/manual-para-coser-un-vivo.html
Das ist noch eine optisch ähnliche Möglichkeit die ganz einfach zu nähen ist, ohne viel Stecken und Heften. Wobei uns die Handarbeit und die damit verbundene Kontrolle ja nicht schreckt :)
danka, das video kenne ich schon länge,aber das ist keine wirkliche alternative ist, weil es nur farblich abgesetzter streifen aus dem stoff ist und ist ziemlcih glatt
DeleteDanke für dieses tolle Tutoial! Diese Kante zwischen Beleg und Futter habe ich nie schön hinbekommen, Deine Anleitung werde ich bei der nächsten Jacke beherzigen:
ReplyDeleteLiebe Grüße
Ilse
Ein schönes kleines Detail - ich glaube, das probiere ich auch mal aus!
ReplyDeleteI am extremely impressed along with your writing abilities, Thanks for this great share.
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