Ich wollte es seit ich es das erste Mal gesehen hatte. Und zwar hatte mich dazu das Mädel von der russischen Burda inspiriert.
Und wie es so oft passiert - bei Burda einfach durchgeblättert und erst durch diese Interprätation aufmerksam geworden.
So sah das nämlich bei Burda aus: Modell 104 03/2008
So ziemlich lange habe ich mir gar keine Gedanken drüber gemacht, woraus ich das mache, bis ich endlich einen wunderschönen Wolljacquard sah.
Ich hätte daraus mit Sicherheit einen Mantel machen können(der Stoff ist sehr weich, dick, leicht und warm),aber ich sah nur dieses Jacket vor meinen Augen.
Ich habe keine Veränderungen am Schnitt vorgenommen, nur auf meine Grösse angepasst laut diesen Anweisungen.
Ansonsten war es sehr einfach, ohne Schwierigkeiten und ich muss sagen, ich habe es schnell genäht.
Für das Futter habe ich Seidenjacquard verwendet, changierend. Diese wunderschöne Knöpfe habe ich zufällig gekauft, sie passten aber wirklich extrem dazu.
Hier kann man die Qualität der Stoffe etwas besser sehen.
Da der Hauptstoff so empfindlich war (ausfranste), habe ich sofort nach dem Zuschnitt alles overlockt, was ich aber während und nach dem Nähen wieder rückgängig gemacht habe, um dicke Stellen zu vermeiden.
Den Aufhänger habe ich wie sonst immer nach Haute Couture-Methode gemacht. Drum herum aber habe ich von der Pelzmanufaktur übernommen. Das wird eingesetzt zum Schutz vom Pelz und ich fand es einfach schön :-) Allerdings muss man auch sagen, dass das nur bei Kragen mit Steg oder Stehkragen geht.
Innenleben. Alles komplett unterfüttert, inkl.Ärmelenden.
Innentaschen
Die Knöpfe sind eigentlich Attrappe, denn es werden nur die Druckknöpfe betätigt, die innen aufgenäht sind.
Und jetzt bleiben nur Ansichten von allen Seiten aus allen Perspektiven. Es war ein schöner warmer Frühlingstag...












































