Alles hat damit angefangen, dass meine Mama sagte, dass sie keine richtig gut sitzende Hose hat.
Und das bei einer nähenden Tochter. Das geht natürlich nicht!
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Zu der Hose gab's gleich auch noch ein Top.
Ich habe schon lange von dem guten Ruf der Patrones-Hose gehört, von sehr vielen Hobbyschneiderinnen als auch Profis. Fast sofort fiel uns ein tolles Set ins Auge.
Das Modell ist aus Patrones 308.
Meine Mama hat einen Hüftumfang von 119cm, einen flachen, sehr hohen Po, sowie einen heraustretenden, runden Bauch. Mit allem drum und dran keine einfache Figur.Die erste Anprobe ergab, dass ich an den Seiten und an dem Bauch mehr rauslassen müsste (Korrektur für den großen Bauch). Die Balance stimmte sofort! Was mir Probleme bereitet hat- es gab keine Kniemarkierungen, die gerade für die Balance enorm wichtig sind. Aber zum Glück habe ich das nicht gebraucht.
Fertige Hose. Die Hose hat einen runden Taillenbund,der sich direkt unter der Taillenfalte des Bauches befindet (damit beim Sitzen nichts drückt).
Viel schlimmer war die Bluse.
Da eilt der Ruf von Patrones voraus, diesmal jedoch schlecht.
Da stimmte rein gar nichts. Wobei diese Unstimmigkeiten total unlogisch sind! Zum Beispiel die Längen von Schulterpasse und Vorderteil stimmten nicht überein, wobei (das muss ich betonen) die Passenlänge um 2cm länger (!) war. Da wird nichts eingehalten, zumal es im geraden Lauf zugeschnitten wird.
2. Das zweite Problem waren die Taillenpasszeichen. Es kann nicht sein, dass von der Hüfte bis zur Taille hinten die Strecke länger als vorne ist.
3. Der absoluter Horror war der Kragen. Er passte perfekt in das dafür vorgesehenes Halsloch, aber er würgte sogar meinen 36 cm weiten Hals, den meiner Mama erst recht. Und es stimmte so nicht mit dem Modell-Bild überein.
Ich musste den kompletten Ausschnitt vergrößern und dem entsprechend ein langes Halsband zuschneiden.
Es ergaben sich 18 cm MEHR Länge.
So schön ein Modell bei Patrones sein mag, ich werde mir demnächst gründlich überlegen, ob ich danach ein Modell nachnähe. Und vor allem geht das definitiv nicht ohne Probe!
Die Hosen bleiben davon selbstverständlich ausgenommen.
Denn 3 Hosen allein bei mir saßen auf Anhieb mit Mini-Korrektur!
2. Das zweite Problem waren die Taillenpasszeichen. Es kann nicht sein, dass von der Hüfte bis zur Taille hinten die Strecke länger als vorne ist.
3. Der absoluter Horror war der Kragen. Er passte perfekt in das dafür vorgesehenes Halsloch, aber er würgte sogar meinen 36 cm weiten Hals, den meiner Mama erst recht. Und es stimmte so nicht mit dem Modell-Bild überein.
Ich musste den kompletten Ausschnitt vergrößern und dem entsprechend ein langes Halsband zuschneiden.
Es ergaben sich 18 cm MEHR Länge.
So schön ein Modell bei Patrones sein mag, ich werde mir demnächst gründlich überlegen, ob ich danach ein Modell nachnähe. Und vor allem geht das definitiv nicht ohne Probe!
Die Hosen bleiben davon selbstverständlich ausgenommen.
Denn 3 Hosen allein bei mir saßen auf Anhieb mit Mini-Korrektur!






























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